18.04.15

Buchvorstellung - Das Jahr in dem ich dich traf

Hallo ihr Lieben!

Nach längerer Zeit melde ich mal wieder und zwar mit einer Buchvorstellung. Das Buch was ich euch heute vorstelle heißt "Das Jahr in dem ich dich traf" und ist von Cecilia Ahern, einer meiner Lieblingsautoren. Wie üblich werde ich euch erst eine kleine Zusammenfassung des Buches hierhin posten, und dann folgt meine Meinung. :) Viel Spaß beim Lesen!


Zusammenfassung (Klappentext)

Jasmine liebt ihre Schwester und ihre Arbeit. Als sie für ein ganzes Jahr freigestellt wird, weiß sie überhaupt nicht mehr, was sie tun soll – und wer sie eigentlich ist.
Matt braucht seine Familie und den Alkohol. Ohne sie steht er vor dem Abgrund.Jasmine und Matt sind Nachbarn, doch sie haben noch nie miteinander gesprochen. Da Jasmine so viel freie Zeit zu Hause hat, beginnt sie, Matt zu beobachten. Sie macht sich ihre Gedanken über ihn und fängt in ihrem Kopf Gespräche mit ihm an. Nur in echt will sie mit diesem Kerl nichts zu tun haben – dafür hat sie ihre eigenen, guten Gründe. Doch dann beginnt ein Jahr voll heller Mondnächte, langer Gartentage und berührender Überraschungen – ein Jahr, das alles verändert.


Meine Meinung

Mir hat das das Buch, wie auch ihre restlichen Werke, wirklich sehr gut gefallen. Die Perspektive ist jedoch eine ungewöhnliche, da die ganze Erzählung aus Jasmines Sicht direkt an ihren Nachbarn Matt adressiert ist. Dies hat mich anfangs etwas irritiert, aber spätestens nach den ersten Seiten nicht mehr großartig gestört, im Gegenteil. Dadurch wurde für mich das Buch noch einmal mehr zu etwas Besonderen. Cecelia Ahern schafft es, zumindest bei mir, immer wieder, mich mit ihrem Schreibstil und der Geschichte zu fesseln und erlaubt es mir so auch nicht, das Buch aus den Händen zu legen. Vor allem ihre Hauptcharacktere wie in diesem Fall Jasmine und Matt sind äußerst ausgeprägt beschrieben, mit all ihren Fehlern und Macken, die sie haben. Es ist genau das, was es dem Leser es so erleichtert, sich in den Charackter hineinzuversetzen. Von Anfang an habe ich mit Jasmine mitgefiebert und Matt, welchen ich anfangs noch als richtiges Ekel befunden habe, hat sich auch im Laufe der Zeit einen Platz in meinem Herzen gesichert, genauso wie der Recht von Jasmines und Matts sympathischer Nachbarschaft. Anders als in den Cecelia Aherns anderen Büchern steht hier nicht die Liebe im Mittelpunkt, sondern eher Freundschaft, Familie und das Leben an sich. Das ist es vermutlich was Andere abgeschreckt hat, und warum einigen Lesern das Buch nicht so sehr gefallen hat. Nicht so bei mir. So war die Geschichte für mich nicht so vorausschaubar, und eine kleine Liebesgeschichte ist ja auch vorhanden, was mir auch vollkommen reicht. Was auch eine große Rolle im Buch spielt, ist Jasmines große Schwester Heather, welche am Downsyndrom leidet. Ein etwas unübliches Thema für ein Cecelia Ahern Buch, wie ich anfangs dachte, doch es war eine wirklich gute Wahl. Man bekommt einen kleinen Einblick davon, wie das Leben mit diesen Menschen ist und wie normal und selbstständig sie sein können, ohne irgendwelche Vorurteile. Das hat mir auch wirklich gut gefallen, genauso wie Jasmine selbst. Sie ist, seitdem sie ihren Job verloren hat, gewissermaßen eine sympathische Chaotin, mit der man sich sehr leicht identifizieren kann, und bringt den Leser mit ihrer Art häufig zum Lachen. Trotzdem schafft es die Autorin, ernsthafte Probleme und Fragen des Lebens so einzuarbeiten, dass sie nicht ins Lächerliche gezogen werden und zum Überdenken eigener Verhaltensweisen einladen. Vermutlich ist es genau diese Mischung die das Buch zu einem meiner neuen Lieblingsbücher macht, und warum ich wieder einmal nicht von Cecelia Ahern entäuscht wurde.

Ich persönlich empfehle das Buch, auch wenn es an jedem selbst liegt, ob man mit diesem eher ungewöhnlichen Schreibstil und den für viele fehlende Liebesteil klarkommt. Ich persönlich habe das Buch mehr als genossen und hab wieder einmal nur Lob übrig :)







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