18.05.15

Eine kleine Entschuldigung und Gedanken zum Sonnenuntergang

Hallo ihr da draußen!

Ja, ich melde mich auch mal wieder nach einer gefühlten Ewigkeit zurück. Und ehrlich gesagt schäme ich mich, ich schäme mich dafür dass ich es nicht mal hinbekomme, wenigstens einmal pro Woche hier zu schreiben und dann jedes Mal wieder mit anderen Entschuldigungen sowie auch Versprechen zu kommen, dass ich mich bessern werde. Meistens tue ich es ja doch nicht, ich vergesse es einfach immer wieder. Aber vielleicht muss ich auch einfach aufhören, mich immer wieder dazu zu zwingen, vielleicht tu ich es ja dann auch von selbst - und öfters, das Schreiben hier, meine ich. Aber für die letzten Tage hatte ich wirklich eine Entschuldigung, und zwar hatte ich einen ziemlich heftigen grippalen Infekt erwischt. Es fing eigentlich alles Dienstags an, als ich leichte Kopfschmerzen verspürte. Dies war nicht weiter schlimm und ich dachte mir auch nicht viel dabei. Nach einiger Zeit waren sie auch wieder weg, am Mittwoch ging ich topfit zur Schule. Jedoch merkte ich dann wie meine Nase immer verstopfter wurde und ich nach einigem Niesen meine Nase auch dauernd schnäuzen musste. Immer noch hab ich mir nicht viel dabei gedacht, konnte ja sein dass das einfach leichte Anzeichen einer Pollenallergie waren. So hab ich dann mittags zwei Stunden lang eine Französischarbeit geschrieben, während welcher meine Nase immer wieder gelaufen ist, aber ich hab es überlebt. Dann im Bus nachhause fingen plötzlich die Kopfschmerzen wieder an, wurden immer heftiger. Als ich zuhause angekommen war, bin ich direkt ins Bett gegangen, hab eine Stunde geschlafen. Als ich aufgewacht bin war mein Kopf glühend heiß - Fieber. So war ich also das ganze Wochenende über sowie Donnerstags und Freitags ans Bett gebunden, unfähig irgendetwas zu machen. Heute ging es schon wieder besser, ich war wieder in der Schule, bin jedoch noch immer nicht so 100% okay, aber es gibt wesentlich Schlimmeres. Und ich merke auch gerade was für einen riesigen Roman ich gerade wieder geschrieben habe über etwas, was wahrscheinlich sowieso niemand interessiert. Das erinnert mich wieder daran dass ich unbedingt damit aufhören muss, immer von Thema abzuschweifen ;)

 Kommen wir jetzt zu einem Thema bei dem ich auch immer abschweife, oder bei dessem Anblick meine Gedanken immer abschweifen. Ich spreche vom Sonnenuntergang. Die Bilder sind in den Osterferien in Belgien entstanden und ich hatte es ehrlich gesagt etwas verschlafen, sie hier zu posten. Ich weiß nicht wie viele Bilder ich auf meinen Laptop von Sonnenuntergängen habe, wieviele ich schon geschossen habe. Aber es gibt meiner Meinung nach einfach nichts Schöneres als das. Schon allein die Anzahl an Farben die sich bilden, die man bewundern kann. Immer wieder verlieren sich meine Augen im Anblick dieses wunderschönen Naturschauspiels. Wahrscheinlich ist es, vor allem im Sommer, meine liebste Tageszeit. Es ist solch ein melancholischer, nostalgischer Anblick, perfekt zum Nachdenken. 

 Diese letzten Lichtstrahlen der Sonne, mit denen sie sich für die Nacht verabschiedet, bevor sie der Dunkelheit Platz macht, sind für mich einfach die schönsten, aussagekräftigsten und zum Nachdenken anregendsten. Kennt ihr das? Ich fang an über alles nachzudenken, sowieso eine Wirkung welche das Meer und die Küste auf mich bewirkt. Es hat solch eine magische Ausstrahlung auf mich.
Gleichzeitig ist es ein Gefühl der Verabschiedung, der Vergänglichkeit und Kontinuierlichkeit der Welt sowie auch eines der Freiheit, der Freude. Man verspürt das Bedürfnis in die Weite hinauszuwollen, dorthin, wo die Sonne gerade untergeht. Der Sonnenuntergang ist in etwa das Ende des Tages, zeigt, dass alles ein Ende hat, aber mit diesem Ende jedoch auf wieder etwas Neues beginnt - nämlich ein neuer Tag.


Erzählt mir von euren schönsten Sonnenuntergängen, was ihr dabei fühlt wenn ihr sie anschaut ♥

Alles Liebe,

Charlotte

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